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Philatelie Definition PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Monday, 31. March 2008
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Philatelie Definition
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Die Philatelie oder Briefmarkenkunde beschäftigt sich mit dem systematischen Sammeln von Postwertzeichen sowie von Belegen für ihre Verwendung auf Postsendungen jeglicher Art und der Erforschung postgeschichtlicher Dokumente.

 Der Begriff

Der Begriff Philatelie wurde von dem Franzosen Georges Herpin in der ersten Ausgabe der Pariser Briefmarkenzeitschrift Le Collectioneur de timbres-postes am 15. November 1864 geprägt.Er bedeutet übersetzt aus dem Griechischen „Freund dessen, was frei von Abgaben (an den Staat) ist“ (griech. philos = Freund, griech. ateleia = Abgabenfreiheit). Die Wendung „was frei von Abgaben (an den Staat) ist“ steht für gestempelte Briefmarken, da der Poststempel den Absender von weiteren Abgaben befreite. Eine andere Deutung ist die Zusammensetzung aus den griechischen Wörtern philos (= Freund) und a telos (ohne Ende), also "Freund dessen, was nie endet", was auf eine Briefmarkensammlung, wegen der stets neu erscheinenden Marken, ebenfalls zutrifft. Obwohl dieses Wort die Sammelleidenschaft der Philatelisten nur denkbar schlecht beschreibt, setzte es sich bei den Sammlern in allen Sprachen durch. Andere Vorschläge wie beispielsweise Timbrophilie oder Timbrologie verschwanden bald wieder. Die deutsche Sprache bietet dem Philatelisten die Varianten „Briefmarkenkunde“ beziehungsweise „Briefmarkensammler“ an.

Die Anfangsjahre der Philatelie 

Die Philatelie hat ihre Anfänge kurz nach der Ausgabe der ersten Briefmarke der Welt. Dabei handelt es sich um die so genannte One Penny Black, die am 6. Mai 1840 in Großbritannien ausgegeben wurde.

 

 

Die Einführung der Briefmarke in anderen Ländern verhalf auch dem Briefmarkensammeln zu seiner Verbreitung. Zunächst sammelte man aus Spaß die kleinen Postwertzeichen aus der Tagespost und verwendete sie beispielsweise zum Bekleben von Lampenschirmen oder Tapeten, was die Sammelobjekte fast immer zerstörte. Erst langsam begannen sich einige Leute mit den Briefmarken genauer zu befassen. Die Zahl der Briefmarken, die zur damaligen Zeit ausgegeben wurden, war noch sehr klein. Für den damaligen Sammler war es selbstverständlich, sogenannte Generalsammlungen anzulegen. Dies bedeutet, dass der Philatelist alle Briefmarken der Welt in seine Sammlung aufnahm. Dies wäre heutzutage bei der Masse der verschiedenen Briefmarkenausgeben undenkbar. In den frühen Anfangsjahren standen dem Philatelisten noch keinerlei Hilfsmittel oder Aufbewahrungsmöglichkeiten, wie Briefmarkenalben zur Verfügung. 



Letzte Aktualisierung ( Monday, 31. March 2008 )
 

Impressionen

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